Sarah Wiener - Schirmherrin der Aktion www.mein-nein.de



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Sarah Wiener ist eine in Deutschland tätige Fernsehköchin, Unternehmerin und Restaurantbesitzerin aus Österreich. Deutschlandweit bekannt wurde sie Ende 2004 durch die ARD-Doku "Abenteuer 1900".
Seit März 2007 ist Sarah Wiener Schirmherrin der Aktion " Haushalt ohne Genfood. Sie plädierte für einen natürlichen und gesunden Umgang mit den Lebensmitteln und sprach sich vehement gegen gentechnikveränderte Produkte aus. „Was muss ich an einer sonnengereiften Freilandtomate ändern? Was kann ich an einem dreistufigen Sauerteigbrot mit röscher Kruste verbessern? Meiner Meinung nach nichts“, sagt Sarah Wiener klar und deutlich.



Interview mit Sarah Wiener

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1. Warum wurden Sie Schirmherrin der Aktion Haushalt ohne Genfood - mein-nein?
An der Aktion „Haushalt ohne Genfood“ finde ich besonders toll, dass sich so viele unterschiedliche Verbände und aktive Gruppen aufgemacht haben, gemeinsam etwas gegen Genfood im Haushalt zu unternehmen. Es gibt für mich nichts Wichtigeres, als dieses gemeinsame Engagement. Ich bin stolz, dass die Aktionspartner gerade mich auserwählt haben, Schirmherrin sein zu dürfen. Dafür bedanke ich mich herzlich.
 
2. Was wollen Sie mit Ihrer Schirmherrschaft bewirken?
Ich möchte als Schirmherrin bewirken, dass vor allem die Medien auf die Aktion aufmerksam werden. Die Medien habe eine wirkliche Macht, die sie auch mir zur Verfügung stellen. So kann ich am besten etwas für das Leben, die Natur und uns alle tun.
 
3. Wo sehen Sie die Gefahren von Genfood?
Wenn wir nur einmal einen genmanipulierten Organismus in die Natur gesetzt haben, können wir den Urzustand nie mehr zurückholen. Und wissen Sie, was das heißt? Niemand, keine Studie kann uns Sicherheit geben, welche Auswirkungen diese künstlichen Veränderungen haben. Wir haben erlebt, wie dramatisch eingeschleppte Pflanzen und Tiere auf anderen Kontinenten das natürliche Gleichgewicht stören und nie mehr wiederherstellen können. Wie viel dramatischer und „unmerklicher“ wird das mit genveränderten Pflanzen sein und welche Auswirkungen muten wir uns und den Schwächeren zu. Keine Versicherung weltweit ist bereit, diese Risiken abzudecken. Erst recht dürfen wir das Risiko dann auch nicht auf die Schultern von unseren Kindern und Enkeln legen.
 
4. Warum engagieren Sie sich als Köchin gegen Genfood?
Es ist mir ein ganz persönliches Anliegen. Ich brauche als Köchin keine genmanipulierten Speisen. Das bedeutet: ich muss mich als ganz normale Köchin ernährungspolitisch damit auseinandersetzen, dass jetzt versucht wird zu bestimmen, was ich essen soll. Damit soll ich die Kontrolle über meinen Körper auch noch abgeben, obwohl ich die Kontrolle über mein halbes Leben bereits schon abgegeben habe. Das will ich nicht. Ich möchte meine Freiheit behalten. Ich hoffe, dass wir 2 vor 12 gemeinsam aufstehen, um uns nicht manipulieren zu lassen
 
5. Was raten Sie den Verbrauchern?
Ich hoffe, dass viele Verbraucher diese einmalige Chance nutzen, die Aktion „Haushalt gegen Genfood“ als Plattform für eine große gemeinsame Initiative einzusetzen, um wirklich Zeichen geben zu können gegen eine Entwicklung, die wirklich niemand will und wollen kann. Wirtschaftsinteressen dürfen nicht vor dem Interesse am Wohl der Menschen gehen. Dafür setze ich mich ein und werde vor allem die Medien immer wieder auf dieses Anliegen hinweisen.
 
8.5.2007 Das Interview führte Wolfgang Schleicher vom Katholischen Landvolk


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